Knackscharf - direkt vom Mars
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18.10.2007

Durchmesser 90 Kilometer, Tiefe 900 Meter: Ein Krater auf dem Mars. Die Pixel einer hochauflösenden Kamera erreichten die Erde über eine Entfernung von über 55 Millionen Kilometer.
Aufgenommen wurden Sie vom Mars-Roboter ''Spirit''.
''Spirit'' und ''Opportunity'' bewegen sich seit über 45 Monaten auf dem Mars und funken wissenschaftliche Daten zur Erde.

  © ESA/DLR/Fu Berlin    

Die im Januar 2004 auf dem Mars gelandeten Sonden können wohl schon jetzt, noch vor Abschluss der Mission, als außerordentlich erfolgreich gelten. Sie knüpfen damit an die größten historischen Erfolge der NASA an und stehen in einer Reihe mit den bemannten Mondlandungen, den Pioneer-, Voyager- und Viking-Sonden und sind eine glanzvolle technische Höchstleistung.

Es ist zum ersten Mal der Nachweis direkt vor Ort gelungen, dass auch auf anderen Planeten flüssige Wasservorkom-men und damit die Voraussetzungen für die mögliche Entstehung von Leben existieren oder existiert haben.
Es ist das erste Mal, dass Sedimentgesteine eines fremden Planeten untersucht werden konnten.
Es ist das erste Mal, dass Datenmaterial aus der Erkun-dung eines fremden Himmelskörpers über das Internet annähernd in Echtzeit öffentlich zugänglich gemacht wurde, noch bevor die Projektbeteiligten selbst es auswerten können.

Die Untersuchung der chemischen Zusammensetzung von Bounce Rock, einem Stein, der von Opportunity bei der Landung beinahe getroffen worden wäre, zeigen eine starke Ähnlichkeit zu den Shergottiten, einer Untergruppe der so genannten Marsmeteoriten. Dies ist ein weiteres starkes Indiz dafür, dass die Marsmeteorite auch wirklich vom Mars herstammen.

 
Quelle: Wikipedia