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last update: 23.07.2010 |
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An den Start geht: microshooting – der interaktive Marktplatz für Fotografen und Agenturen... |
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| 16.09.2008 | ||
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Mit microshooting startet eine Art interaktiver Marktplatz für professionelle Fotos, der Werbeagenturen direkt mit Fotografen zusammenbringt. Mit dieser Strategie zielen die beiden microshooting-Gründer Giuseppe Poso und Oliver Seibt direkt auf den Markt der etablierten Anbieter von Stockfotos. |
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Die Gründer Giuseppe Poso und Oliver Seibr sind keine Anfänger in
der Branche. Giuseppe Poso hat BWL studiert, kennt sich excelent im Provider-Business aus und hat u.a. für Corbis als Account Manager gearbeitet. Bei microshooting ist er jetzt für die kaufmännische Leitung und den Vertrieb tätig. Oliver Seibts ist gelernter Druckvorlagenhersteller und diplomierter Grafik-Designer (FH). Er hat u.a. als Art Dirktor bei mehreren Agenturen erfolgreich gearbeitet und wird bei microshooting die Bereiche Marketing und Kommunikation betreuen. Beide haben in den vergangenen 15 Jahren die Stärken und Schwächen des Bildermarkts in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven kennen gelernt und sind der festen Überzeugung, dass die Zeit reif ist für eine Idee, wie die der Internetplattform microshooting.de: Werbeagenturen verschwenden keine Zeit mehr mit aufwendiger Suche nach Bildern, Fotografen öffnen sich neue Möglichkeiten wie z.B. Auftragslücken mit Shootings zu schließen oder ihr bestehendes Foto-Archiv gezielt zu vermarkten. Das neue Geschäftsmodell greift die etablierten Bildagenturen an und setzt an die Stelle von unpersönlichen Stockfotos das nach einem individuellen Briefing erstellte Motiv. Werber sparen Zeit und Geld, Fotografen finden hier möglicherweise genau den Job, der die Lücke zwischen zwei Aufträgen füllt. Bislang mussten sich die kreativen Köpfe in den Werbe-agenturen oft mit Kompromissen zufrieden geben, weil der Fundus der „normalen” Bildagenturen nicht das hergab, was sie suchten. Trotzdem musste viel Aufwand betrieben werden, etwa in Form stundenlanger Recherchen oder aufwändiger Bildbearbeitung. Auf der anderen Seite weist selbst der Zeitplan gut gebuchter Fotografen oder Fotografen-Assistenten Lücken zwischen Jobs auf, die bislang aber nur schwer zu füllen waren. „In den Kreativabteilungen der Werbeagenturen entstehen oft Bildideen, die idealerweise auf den Punkt genau umgesetzt werden müssen“, erklärt Giuseppe Poso, einer der beiden Gründer von microshooting. „Bei den etablierten Bildagenturen finden sich hierfür keine Entsprechungen. Deshalb bieten wir mit microshooting eine Plattform, auf der ein entsprechendes Briefing hochgeladen, mit Deadlines versehen und von interessierten Fotografen professionell und zum Festpreis umgesetzt werden kann“, so der 36-Jährige. “Bis zu fünf Fotografen können Vorschläge für ein Briefing hochladen“, so Diplom-Grafik-Designer Oliver Seibt, der zweite Gründer im Boot. „Die Agentur wählt die Umsetzung, die ihre Idee am besten in Szene setzt und bezahlt hierfür ein Honorar, das sich an den gängigen Marktpreisen für Aufwand und Nutzungsrechte orientiert und eine Vermittlungspauschale für microshooting beinhaltet“, fasst der 38-Jährige zusammen. Der interaktive Marktplatz bietet also Vorteile für alle: Werbeagenturen können aus mehreren Vorschlägen wählen und haben finanzielle Planungssicherheit. Ist kein passendes Foto dabei, können sie den Auftrag erneut einstellen. Fotografen finden den richtigen Auftrag, um kurzfristige Auftragslücken zu schließen – und das ohne zusätzliche Kosten oder Verwaltungsaufwand. Die Abrechnung des Jobs übernimmt microshooting. Natürlich hat Qualität ihren Preis – eine Dumping-Plattform ist microshooting nicht soll es auch nie werden. Der Marktplatz steht ausschließlich professionellen Nutzern offen – seien es Kreativen, Fotografen oder Fotografen-Assistenten. „Es gibt es kein vergleichbares Angebot im Markt“, so Giuseppe Poso. „microshooting füllt definitiv eine Marktlücke aus und stellt einem tatsächlichen Bedarf ein mehr als attraktives Angebot gegenüber. In den kommenden Jahren denken wir auch daran, die Aktivitäten des Portals über die deutschen Grenzen hinaus auszudehnen.“ Unsere Meinung: Die Idee ist nicht schlecht - soweit die Bildangebote aus dem Archiv des Fotografen kommen. Aber der Glaube daran, dass ein Fotograf eine Umsetzung im Wettbewerb entwickelt, um dann im besten Fall mit einer Chance von 1:4 verkaufen zu können, erscheint eher unwahrscheinlich. In Kenntnis der Tatsache, dass der potentielle Auftraggeber möglicherweise keinen der vorgelegten Vorschläge kauft, sogar unmöglich. |
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NACHTRAG 01.11.2009 "… wir haben uns entschlossen, das Portal in Kürze zu schließen, da das Projekt microshooting leider nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Ohne die entsprechenden Mittel können wir aber nicht mehr den Service und die Qualität bieten, die für eine eine reibungslose Abwicklung der Jobs notwendig sind." |
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