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Chris Gallucci, der mit 12 Jahren von zuhause weglief und in der
brutalen Biker-Szene von Los Angeles der späten 60er Jahre landete,
war noch keine 17 als er sich zum ersten Mal hinter Gittern wieder
fand. Sein Leben am Rande der Gesellschaft war geprägt von
Aggression und Rebellion. Timbo begegnete er zum ersten mal am
Filmset des legendären Hollywoodfilms „Roar“. In der
Shambala-Stiftung, die Tippi Hedren nach den Dreharbeiten für alle
Tiere des Films gründete, schenkte Chris Gallucci 30 Jahre seines
Lebens seinem Lebensgefährten Timbo und löste so sein Versprechen
ein ihn nie zu verlassen. Fasziniert von dieser einzigartigen Beziehung begleitete Nomi Baumgartl deren Alltag mit ihrer Leica Kamera. Entstanden sind daraus suggestive Bilder, die die Stille und zugleich gewaltige Kraft dieser intensiven Beziehung zeigen. Für den international ausgezeichneten Dokumentarfilm "Der Elefantenmann, arbeitete Nomi Baumgartl mit dem Regisseur Daniel Opitz (Ocean Mind) zusammen, als Visual Director. Chris Gallucci wird zur Eröffnung am 25. Februar 2010 persönlich aus Kalifornien anreisen und auch einen Vortrag für Gefangene der Justizvollzugsanstalt Salzburg halten. Der zweite Teil der Ausstellung hatte seinen Ursprung auf Hawaii, infolge einer Rehabilitation nach einem schweren Unfall. Die heilende Kraft der Delphine erfuhr die Fotografin am eigenen Körper. Daraus entstand eines der größten und beeindruckendsten Projekte ihrer Fotografenlaufbahn. Ihre Über- und Unterwasseraufnahmen zeigen in kraftvoller Weise die besondere Dimension und den universellen Kontakt zwischen Mensch, Tier und Natur. Mit der Model-Ikone Tatjana Patitz und den Weltmeistern der internationalen Surfer-Szene – Mickey Eskimo, Francisco Goya und Robby Seeger – realisierte Nomi Baumgartl eine Fine-Art-Image-Kampagne, mit der sie als Botschafterin Dolphin-Aid unterstützt, eine Organisation, die behinderten Kindern eine Delphintherapie ermöglicht. |
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Leica Galerie Salzburg Nomi Baumgartl |
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